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Kölner Meteorologen beteiligen sich an der Polarstern-Expedition MOSAIC

Am 20. September 2019 startet die POLARSTERN in die Arktis. Für ein Jahr wird sie sich im Meereis einfrieren lassen um in einem nie dagewesenen Umfang Messungen in der zentralen Arktis vorzunehmen. (https://www.awi.de/im-fokus/mosaic-expedition.html). Wissenschaftler des Instituts für Geophysik und Meteorologie der Universität zu Köln nutzen diese einmalige Chance um Wolken in der Arktis detailliert zu untersuchen.

Aus den arktischen Wolken fällt nicht nur Schnee - je nach Sonnenstand und Anteil von Wasser und Eis in den Wolken, können sie auch als eine Art Sonnenschutz oder wärmende Decke dienen. Um nun genauer zu bestimmen welche Effekte dominieren und welche Prozess in den Wolken stattfinden wird der Polarflieger POLAR5 mit Fernerkundungsinstrumenten ausgestattet und sowohl im März und April als auch im kommenden August zwischen Spitzbergen und der Polarstern hin und her fliegen und die Veränderungen der Wolken untersuchen. Zusätzlich werden werden diese Messungen mit detaillierten Modellen nachempfunden um das Prozessverständis zu intensivieren.

Im Rahmen des Sonderforschungsbereiches (AC)3 http://www.ac3-tr.de/, der die Untersuchung der verstärkten arktischen Erwärmung koordiniert und an dem die Kölner Meteorologen maßgeblich beteiligt sind, werden so wertvolle Erkenntnisse gewonnen, die uns helfen die Arktis und das weltweite Klima besser zu verstehen.

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